Tipps & Wetten

Tipps für den Renntag am 14. Oktober 2018

Wetten gehören zu Pferderennen wie das Salz zur Suppe. Sie erhöhen die Spannung (manchmal auch den Blutdruck) und sie erfüllen gleichzeitig eine wichtige Aufgabe in der Pferdezucht. Denn Pferderennen sind Leistungsprüfungen und werden vornehmlich abgehalten, um die Pferde im sportlichen Wettkampf miteinander vergleichen zu können. Diejenigen Pferde, die sich in den wichtigsten Rennen auszeichnen, werden anschließend für die Zucht verwendet, um dort ihre Anlagen und Begabungen weiter zu vererben.

Damit die Züchter und Besitzer einen Zuschuss zu den ihnen entstehenden Kosten erhalten, ist gesetzlich geregelt, dass ein festgelegter Anteil des Umsatzes, den die Rennvereine mit den Wetten erzielen, als Preisgeld (an die Besitzer) und als Züchterprämie (an die Züchter) ausgeschüttet wird. Mit jedem Euro, den ein Wetter auf der Rennbahn, in einer Wettannahmestelle oder im Internet direkt in den Bahn-Totalisator wettet, unterstützt er also die Besitzer und Züchter der Pferde und dies unabhängig davon, ob er mit seiner Wette gewinnt oder verliert.

Die Wetten werden vom so genannten „Totalisator" (auch „Toto" genannt) verwaltet.

Alle für ein Rennen abgegebenen Wetten kommen, getrennt nach den einzelnen Wettarten, zusammen in einen Pool. Von dem Gesamtbetrag werden die festgelegten Abzüge vorgenommen, der verbleibende Rest wird wiederum je nach Wettart unter den Wettern, die richtig getippt haben, aufgeteilt. Die Höhe des erzielten Gewinns (Quote) hängt für einen Wetter also davon ab, wie viele andere Wetter ebenfalls richtig getippt haben. Je mehr richtige Treffer es gibt, desto niedriger fällt die Quote aus. Die Abzüge betragen zum Teil weniger als 25 Prozent (zum Vergleich: beim Lotto sind es rund 50 Prozent), der weitaus größte Teil der eingesetzten Gelder geht zurück an die Wetter.

Grundsätzlich gilt: niemals einen Wettschein vor dem endgültigen Richterspruch wegwerfen. Die Rennleitung überprüft jedes Rennen auf seinen ordnungsgemäßen Ausgang. Gab es im Rennen eine Behinderung oder lief ein Pferd nicht im vorgeschriebenen Trab kann es nachträglich disqualifiziert, zurück versetzt oder gänzlich aus der Wertung genommen werden. Die im Ziel dahinter platzierten Pferde rücken dementsprechend auf.

Siegwette

Wie der Name schon sagt gilt es bei dieser Wettart, den Sieger des Rennens richtig zu tippen. Diese Wettart wird in jedem Rennen angeboten.

Platzwette

Bei dieser Wettart gilt es, ein Pferd zu tippen, das im Ziel unter den ersten drei Pferden einläuft, unabhängig davon, auf welchem dieser Plätze das Pferd landet. Sollten sechs oder weniger Pferde an den Start gehen, muss das gewettete Pferd unter den ersten beiden Pferden im Ziel einlaufen, damit die Wette getroffen wurde. Diese Wettart ist die leichteste und verspricht daher auch keine sehr hohen Quoten. Sie wird in (fast) jedem Rennen angeboten.

Zweierwette

Bei dieser Wettart gilt es, den Sieger und den Zweiten des Rennens richtig zu tippen und zwar in der richtigen Reihenfolge; d.h. das als Sieger getippte Pferd muss auch gewinnen, das als Zweiter getippte Pferd muss auch Zweiter werden. Es gibt bei dieser Wettart sehr viele Kombinationsmöglichkeiten.

Dreierwette

Bei dieser Wettart gilt es, den Sieger, den Zweiten und den Dritten des Rennens richtig zu tippen und zwar in der richtigen Reihenfolge. Auch bei dieser Wettart gibt es natürlich unzählige Kombinationsmöglichkeiten. Diese Wettart wird in (fast) jedem Rennen angeboten.

Viererwette

Bei dieser Wettart, die nur in einem Rennen pro Veranstaltung angeboten wird (in diesem Rennen entfällt dann die Dreierwette), gilt es, die ersten vier Pferde im Ziel in der richtigen Reihenfolge zu tippen.

V5 / V6 Wette

Bei dieser Wettart müssen in fünf bzw. sechs vorgegebenen oder aufeinander folgenden Rennen die Sieger getippt werden.