Der deutsche Goldhelm Michael Nimczyk, seit einer Woche im „Club 2.500“ angesiedelt, ist genauso am Start wie sein niederländisches Pendant, Weltmeister Rick Ebbinge und weitere Gäste. Auf die Wetter wartet eine 10.000 Euro-Garantie in der V7-Wette ebenso wie ein Jackpot von rund 1.500 Euro in der Viererwette und Garantieauszahlungen von 2.000 Euro im erstmals angebotenen Daily Double bzw. 6.000 Euro in der Dreierwette des letzten Rennens. Zeitiges Einschalten des Internet-Streams ist angebracht, denn Punkt 15.00 Uhr sieht man in einer Wiederqualifikation Könner wie Portland, Newport Beach oder Pelle Barosso.

Zwei Vorläufe

Das Schwarzer Steward-Rennen in Erinnerung an einen der größten Hamburger Publikumslieblinge der 1980er-Jahre brachte schon viele bedeutende Sieger wie z.B. Banks, Voyage d’Amour oder Paymybills Diamant hervor. Es waren wie gewohnt drei Vorläufe ausgeschrieben, doch zwei mussten zusammengelegt werden, so dass sich im 5. Rennen 11 und im 7. Rennen 12 Teilnehmer um die Tickets für das große Finale am Ostermontag bewerben. Aus dem ersten Vorlauf (Rennen 5) qualifizieren sich die ersten drei Pferde und aus den zusammengelegten Vorläufen 2 und 3 (Rennen 7) die ersten sechs Pferde für das Finale, während alle übrigen – auch die disqualifizierten – eine Chance im B-Finale nutzen können. Die Auslosung der Starplätze soll gleich im Anschluss an die Rennveranstaltung erfolgen und im Livestream übertragen werden.

Im 1. Vorlauf steht das Duell der beiden noch ungeschlagenen Phyllis (Josef Franzl) und Bayard (Michael Nimczyk) an. Mindestens einer von beiden wird erstmals nicht als Sieger die Bahn verlassen. Doch auch andere, vorrangig Kansas Dream (Jaap van Rijn) und Klaus Hazelaar (Josef Sparber) haben Ambitionen. Nicht ganz so hart ist die Auslese in der Kombination aus 2. und 3. Vorlauf zum Abschluss des Tages, da sich dort das halbe Feld über ein Weiterkommen freuen dürfte. Gleichwohl strotzt die Prüfung vor Formpferden, wobei Pferde wie ex-Seriensieger Harper Smart (Jan van Dooyeweerd), Derbyteilnehmerin Ruby Barosso (Rick Ebbinge) oder der fünf Mal in Folge siegreiche Deon W (Michel Rothengatter) am Toto möglicherweise geringfügig bevorzugt werden.

V7 über alle Rennen

Sieben Rennen auf der Karte und eine V7 mit 10.000 Euro Garantie im Angebot – dass dann sämtliche Prüfungen zur Königswette gehören, ergibt sich von selbst. Und wirklich schwer scheint der Einstieg nicht zu sein, den Paulette (Josef Franzl) scheiterte dreijährig in den beiden wichtigsten Rennen des Jahrgangs nur höchst unglücklich und steht trotz ihrer mehrmonatigen Pause eigentlich etwas heraus. Auch das 2. Rennen könnte sich Josef Franzl mit der Lasbekerin Palmyra sichern, die vor einem dreiviertel Jahr nicht schlecht debütiert hat, doch ist die Konkurrenz hier deutlich stärker. Der vor sechs Tagen beim Karrierebeginn früh fehlerhafte Dunclug (Michael Nimczyk) kommt ebenso für einen Treffer in Betracht wie die flott qualifizierte Debütantin Lionara Petnic (Jeroen Offeringa) oder die aus zweiter Reihe startenden Sereka (Kornelius Kluth) und Hanzi Cash (Erwin Bot).

Vierer-Jackpot

Das 3. Rennen, garniert mit einem Jackpot von exakt 1.473,46 Euro, könnte das Duell zwischen dem schon auf höherem Parkett in Hamburg gefallenden Cardolan Byd (Jaap van Rijn) und der sieggewohnten Obango (Josef Franzl) bringen. Der eine kommt aber aus der Pause, die andere muss die zweite Startreihe in Kauf nehmen, so dass sich auch andere, insbesondere Jaimy Fox (Jan van Dooyeweerd), Hoffnungen machen dürfen, zum „lachenden Dritten“ zu werden. Im 4. Rennen könnte ein Dreikampf „drohen“, doch zwischen den aus einer Pause kommenden Indy Flevo (Stefan Schoonhoven) und Crazy and Quick (Michael Nimczyk) sowie dem voll im Saft stehenden Horatio Fortuna (Jaap van Rijn) zu wählen, wird zur Gefühlssache.

Zweimal Garantie

Nach dem 1. Vorlauf zum Schwarzer Steward-Rennen steht mit dem Beginn der 6. Prüfung das in Bahrenfeld neue „Daily Double“ an, in dem ganz nach schwedischem Vorbild parallel zum Abschluss der V7 die beiden letzten Sieger zu treffen sind. Eine Garantie von 2.000 Euro versüßt das Unterfangen. Nach Papierform steht in dieser unter Handicap-Konditionen ausgeschriebenen Bänderstart-Prüfung Velten Revenge (Niels Jongejans) klar heraus, doch mit 40 Metern Zulage hätte es der Hengst gegen teilweise sogar noch gewinnreichere Konkurrenten kaum schwerer antreffen können. So melden im ersten Band auch Naomi Bo (Michael Nimczyk) und Son Pardo (Josef Sparber) ebenso wie im zweiten Quinze Juin (Gerhard Steinhaus) oder Perfect Hall (Kornelius Kluth) durchaus eigene Chancen an. Die Abschlussprüfung, als 2. Vorlauf zum Schwarzer Steward-Rennen glänzend und kopfstark besetzt, lockt mit einer Garantieauszahlung von 6.000 Euro in der Dreierwette, was zusätzlich trefflich zum Kombinieren animieren wird.

Der nächste Bahrenfelder Renntag ist am Ostermontag (5. April) mit den Finals zum Schwarzer-Steward-Rennen.