Die V6-Wette, die naturgemäß schon mit dem 1. Rennen beginnt, ist mit einer Auszahlungsgarantie von 5.000 Euro gekoppelt. In einem Probelauf starten u.a. Cash Hanover und Larsson.

Änderungen beim Wettgeschäft

Ab sofort treten in Hamburg bedeutende Veränderungen für das wettende Publikum in Kraft. Das HTZ arbeitet beim Totalisator jetzt mit German Tote zusammen und hat sich entschlossen, die Abzüge für Sieg- und Platzwetten auf 15% zu senken. Im Zuge dieser Maßnahme, die für die Wetter dauerhaft verbesserte Quoten bedeutet, wird wie zuvor schon auf anderen Bahnen der Mindesteinsatz bei Sieg und Platz auf 2,00 Euro erhöht. Im Falle von Nichtstartern in einer V6-Wette wird anstelle der bisherigen Regelung, in der der Totofavorit als Ersatzpferd zum Einsatz gelangte, nunmehr eine Tendenzreihe erstellt. Das erste in einer V6-Wette nicht berücksichtigte Pferd dieser Tendenzreihe rückt dann in die Wette auf.

Am Sonntag ist das Wettgeschäft wie folgt geregelt:

In den beiden PMU-Rennen (1 und 2) werden die PMU-Wettarten Sieg, Platz, Couple, Trio und Super 4 über den gemeinsamen Totalisator angeboten sowie zusätzlich über den Toto des HTZ die Zweier- und Dreierwette. In den Rennen 3 bis 6 werden die üblichen deutschen Wettarten Sieg, Platz, Zweier- und Dreierwette ebenso über den HTZ-Toto angeboten wie in den Rennen 1-6 die V6-Wette.

Rätselraten zu Beginn

Bereits zum Auftakt fällt die Wahl nach dem Sieger nicht leicht, wenn mit den in der laufenden Saison schon erfolgreichen Unicorn Diamant (Kornelius Kluth) und Porto (Hansjörg Gröber) sowie den nicht minder gut bewährten, jedoch aus mehrmonatiger Pause kommenden Copernikus (Dennis Spangenberg) und Ignacio (Kurz Roeges) vier Pferde mit hohen Ambitionen aufeinandertreffen. Noch größer ist die Gruppe der Sieganwärter anschließend, denn sechs der acht Teilnehmer kann man sich ohne weiteres im Winnercircle vorstellen. Ob es letztlich Malory (Josef Franzl), Major Ass (Victor Gentz), Kiss Me Bo (Michael Nimczyk), Big Boss As (Kornelius Kluth) oder Nelly Pepper (Franz-Josef Stamer) sein wird, deren Fahrer die Blumen entgegennimmt, wird der Rennverlauf entscheiden. Die größte Stimmung würde aber wohl herrschen, wenn es der nach 15-jähriger Abstinenz in den Sulky zurückkehrende Thomas Reber wäre. Mit dem ein starkes Saisondebüt abliefernden Los Vascos sind die Aussichten für den schon immer als begehrter Catchdriver geltenden Könner auf jeden Fall gegeben.

Durchatmen

Deutlich leichter als die beiden PMU-Rennen wirken die folgenden. In der Anfängerklasse kann man sich kaum ein anderen Sieger vorstellen als die in Mönchengladbach endlich einmal glatt gegangene und entsprechend überlegen gewinnende Jacky Greenwood (Michael Nimczyk) oder den mit starker Qualifikationsleistung aus den Niederlanden anreisenden Fakir di Quattro (Kurt Roeges). Auch anschließend ist der Goldhelm mit besten Aussichten am Ablauf, denn Quick Winner muss eher seine gelegentlich auftretende Unzuverlässigkeit fürchten als die Gegnerschaft, aus der insbesondere die in Hamburg immer gut aufgelegten Admiral Rower (Victor Gentz) oder Notime to play (Danny den Dubbelden) im Fall der Fälle bereitstünden.

Zum Abschluss die Bank?

Die vorletzte Tagesprüfung kommt noch einmal etwas offener daher, da aus dem Quartett Longhire (Kornelius Kluth), Maxi Cup (Josef Franzl), Kjeld von Haithabu (Michael Nimczyk) und Howard T (Claudia Tipke) kein Kandidat wirklich heraussteht, während zum Finale der Sechserkarte mit Newport Beach (Josef Franzl) eine mögliche V6-Bank wartet. Bei den letzten sechs Auftritten gewann der Lasbeker Hengst viermal mit dem Richterspruch „überlegen“, leistete sich aber auch zweimal plötzliche Unsicherheiten. Auf einen erneuten Patzer des Favoriten warten insbesondere der nach einjähriger Pause wieder ins Geschehen eingreifende Samu (Kornelius Kluth) und die beiden diffizilen, aber laufstarken Stuten One More Dream (Franz-Josef Stamer) und Esta Fete Benach (Danny den Dubbelden).

Leckerbissen in der Wiederqualifikation

Im Anschluss an das offizielle Rennprogramm werden noch zwei Feststellungsprüfungen gelaufen, die für jeden Traberfreund Pflicht sind. Während sich zunächst vier gewinnarme Pferde versuchen, kommt danach mit Großverdiener Cash Hanover (Michael Nimczyk), dem Hamburger Pferd des Jahres Larsson (Heiner Christiansen) und der in neuen Farben antretenden erfolgsgewohnten Woodbrown Beauty (Thomas Reber) ein hochkarätiges Trio an den Ablauf. Die nächste Rennveranstaltung in Hamburg-Bahrenfeld findet am Sonntag, 22. März ebenfalls als PMU-Matinee mit Rennbeginn um 11.00 Uhr statt.