So wird die in Hamburg eher selten gespielte V4-Wette mit einer Garantieauszahlung von 3.000 Euro ebenso angeboten wie die Viererwette im 3. und 4. Rennen, wo jeweils zehn Pferde an den Ablauf gelangen sollen.

Endlich mal gewinnen

Mit Caviar’s Dream (Jani Rosenberg) hat nur ein Teilnehmer der Auftaktprüfung bei den letzten zehn Starts überhaupt als Sieger die Ziellinie passiert, doch ausgerechnet der tritt nach einer Pause und Quartierwechsel an und ist somit schwer einzuschätzen. Bei einigen anderen scheint ein voller Erfolg überfällig, denn z.B. Henri Buitenzorg (Jeffrey Mieras) oder Naomi Bo (Robbin Bot) reisen mit einem Formenspiegel voller guter Platzierungen an. Vielleicht reicht es aber auch für Rheingold (Thomas Panschow). Nach einer Serie ernüchternder Vorstellungen knüpfte der Fünfjährige zuletzt plötzlich an die großartige Form von 2019 an, als er glatt gehend immer Erster oder Zweiter gewesen war.

Wieder mal gewinnen

Anders als in der Auftaktprüfung sieht es eine halbe Stunde später aus: Mit der bei den letzten acht Auftritten nicht weniger als sieben Mal siegreichen Lasbeker Erfolgsstute Naama (Josef Franzl) und dem bei den jüngsten sieben Engagements viermal auf dem ersten Platz gelandeten Jaxon Schermer (Robbin Bot) gibt es zwei Favoriten, gegen die die übrigen sechs trotz gewisser eigener Empfehlungen kaum werden gewinnen können. Das Pendel am Totalisator sollte zugunsten der einheimischen Vertreterin ausschlagen.

Viele können gewinnen

Das 3. Rennen ruft die Freunde der Viererwette auf den Plan, denn für den Sieg scheint einiges möglich, und nicht einmal für den vierten Platz bietet sich ein sicherer „Streicher“ an. Fakir di Quattro (Robbin Bot) gewann am Nikolaustag, war aber davor und danach bei allen vier Starts disqualifiziert worden. Nicht viel besser sieht es bei Alexa Hazelaar (Jeffrey Mieeras) aus, deren Gelsenkirchener Treffer bislang auf Bestätigung wartet, die in Hamburg aber zuletzt als früh disqualifiziertes Pferd anschließend erhebliches Laufvermögen offenbarte. Zuverlässiger als beide ist die zweimal in Folge auf dem Ehrenplatz eingekommene Ondra (Kornelius Kluth).

Mit Zulage gewinnen

Die vierte und letzte Prüfung des Mittags, ebenfalls mit der Viererwette kombiniert, könnte ganz formgemäß enden oder auch die offenste sein. Die zehn Teilnehmer werden auf drei Bänder verteilt, was für zusätzlichen Reiz sorgt. Maxi Cup (Josef Franzl) war bei den beiden jüngsten Duellen als Sieger bzw. Zweiter jeweils einen Platz besser als Undigious Diamant (Victor Gentz). Da er diesmal noch 20 Meter günstiger steht, spricht alles für seine erneute Favoritenstellung und nicht viel für eine Formumkehr. Da Zulagen, speziell 40 Meter, auf der Bahrenfelder Bahn aber nie ganz leicht aufzuholen sind, könnte auch die Stunde vorgabebegünstigter Pferde wie Gentle Yankee (Kornelius Kluth), Kjeld von Haithabu (Thomas Reber) oder Cotton Eye Joe (Heiner Christiansen) schlagen.

Nach einer kurzen Pause geht es in Bahrenfeld in knapp acht Wochen weiter: Am Sonntag, 7. März um 14.00 Uhr ‑ und dann vielleicht endlich wieder mit Zuschauern auf der Bahn.