Drei Vorläufe zum am Pfingstsonntag zur Entscheidung gelangenden Pit Pan-Rennen bilden das Gerüst der zweiten Programmhälfte, während vorher vier auch über die PMU abgewickelte Rennen ausgetragen werden, die   ganz nach dem Gusto der französischen Wetter   zahlenmäßig voll besetzt sind. Auf die einheimischen wartet zudem eine V6-Wette mit 54 Startern vom 4. bis zum 9. Rennen, die mit einer Garantieauszahlung von 7.000 Euro versehen ist. Zweimal, an 5. und 6. Stelle, kann die Viererwette gespielt werden.

Drei Pit Pan-Vorläufe

In den Rennen 7, 8 und 9, die die zweite Halbzeit der V6-Wette bilden, werden die neun Finalisten zum traditionellen Pit Pan-Rennen gesucht. Den einen oder anderen zusätzlichen Starter mag man sich gewünscht haben, doch die Siebener-Felder sollten garantieren, dass niemand am Rennverlauf scheitert und somit tatsächlich die jeweils drei besten Pferde eines Vorlaufs die Finalqualifikation schaffen. Glänzend gerüstet ist Goldhelm Michael Nimczyk, der jedes Mal im Sulky eines der Favoriten Platz nimmt. In der 7.000 Euro-Klasse sollte das Erreichen des Endlaufs für King of the Hill nicht mehr als eine Formsache sein, war der Wallach doch noch nie schlechter als Zweiter, und dies zuletzt in neuer Rekordzeit. Die Hauptgegner könnten die Siegerin im „kleinen“ Schwarzer Steward-Finale Ruby Barosso (Rick Ebbinge) oder der dort zweitplatzierte, aber sich stetig steigernde Loaded Eliyas (Robbin Bot) sein.

Im zweiten Vorlauf für Pferde mit maximal 11.000 Euro Gewinnsumme ist Michael Nimczyk mit dem nach seiner Pause bei zwei Auftritten jeweils überzeugend siegreichen Jonny Hill gleichfalls chancenreich unterwegs, doch mit dem herausragenden Schwarzer Steward-Sieger Kansas Dream (Jaap van Rijn) wartet ein ganz harter Gegner, der auch anschließend in Duindigt nicht anzutasten war.

Im dritten Vorlauf dürfen schließlich Pferde antreten, die höchstens 15.000 Euro auf dem Konto haben, und auch hier sollte der Sieger entweder aus dem Quartier der Trainer Nimczyk oder Langeweg kommen. Letzterer fährt doppeltes Geschütz auf, wobei Hugo Langeweg hinter dem frischen Sieger King of Greenwood sitzt und den Jahresdebütanten Nelio Vrijthout von Jaap van Rijn steuern lässt. Ob einer von beiden stark genug ist, den nach der ehrenvollen Niederlage im Schwarzer Steward-Rennen gleich wieder in die Erfolgsspur zurückgekehrten Bayard (Michael Nimczyk) zu bezwingen, kann nur das Rennen zeigen. Von kaum geringerer Qualität ist Velten Swarovski (Rick Ebbinge) so dass sich aus diesem Quartett das Trio ergeben sollte, das ins Pit Pan-Finale aufsteigt.

V6 mit 7.000 Euro Garantie

Mit dem 3. Rennen beginnt der PMU-Teil des Abends, und die Prüfungen 4, 5 und 6 stellen dabei die ersten und im Vergleich zu den Pit Pan-Vorläufen mutmaßlich wesentlich höheren Hürden der V6-Wette dar. Zunächst werden sich in einem Zwölferfeld die Wetter vorrangig zwischen den beim letzten Hamburger Start jeweils erfolgreichen Karel G Greenwood (Jaap van Rijn), Remember Preussen (Wladimir Gening) und Kommaar Well (Robbin Bot) entscheiden müssen, bevor sich anschließend die frischen Siegerinnen Rockabye (Kornelius Kluth) und Prime of Life (Dennis Spangenberg) mit mehreren bei passendem Verlauf nicht unbedingt schwächeren Gegnern auseinandersetzen müssen. Hierzu zählen der zweimal fehlerhafte Faith Trot (Michael Nimczyk) und der konstant gut agierende Je sui ton Ami (Robbin Bot) genauso wie die auch aus zweiter Reihe nicht chancenlosen Powerful PS (Victor Gentz) und Emoji (Tim Schwarma). Genau wie in diesem kann auch im 6. Rennen die Vierwette gespielt werden, wofür sich in der Bänderstartprüfung in der ersten Zeile der für einen Sieg überfällige Jacques Villeneuve (Michael Nimczyk) ebenso anbietet wie die mit Zulage antretenden Hamburger Publikumslieblinge Porto (Hansjörg Gröber) und Iron Polly (Kornelius Kluth), während für die Plätze dahinter mehr als die Hälfte der Kandidaten dieses mit elf Pferden ebenfalls gut bestückten Feldes in Betracht kommen.

Bänderstarts mit Optionen

Äußerst interessant sind zwei weitere Bänderstartprüfungen besetzt. Im 2. Rennen treten acht Franzosen der gehobenen Garnitur an, wobei der Sieger aus dem Stall von Jan van Dooyeweerd kommen könnte. Der Trainer steuert aus dem zweiten Band den laufstarken Hardwell, bei dem gelegentliche Gangartprobleme aber nicht unberücksichtigt bleiben können, während Jaap van Rijn mit 40 Metern Zulage versuchen wird, den wahrscheinlich über die beste Klasse im Feld verfügenden Stallgefährten Fortissimoko nach vorn zu bringen.

Zum Abschluss sind zwar nur sieben Pferde auf zwei Bänder verteilt, doch die exquisite Qualität der Teilnehmer entschädigt dafür. Ob der Sieger von vorn abgeht und Kiss Me Bo (Michael Nimczyk), Newport Beach (Josef Franzl) oder Exclusive Fire (Victor Gentz) heißt, oder die mit 20 Metern gehandicapten Mac Smily (Lisa Hanikirsch) oder Larsson (Heiner Christiansen) das bessere Ende für sich haben werden, ist keineswegs klar.

Fernab jeglicher Spekulation steht dagegen fest, dass der nächste Bahrenfelder Renntag mit dem Pit Pan-Finale am Pfingstsonntag (23. Mai) stattfindet.