Soccer mit Victor Gentz

In der mit 4.000 Euro dotierten Muttertags-Meile treten im 7. Rennen einige bewährte Sprinter an. Soccer (Victor Gentz) sicherte sich eine ähnliche Prüfung Ende März in brillanter Manier gegen den erneut zu den Herausforderern zählenden Run for the Roses, der diesmal mit Lisa Hanikirsch antritt und aufgrund ihrer Fahrererlaubnis von ganz innen starten darf, und scheiterte anschließend zweimal an unglücklichen Rennverläufen. Ein interessanter Gegner ist auch der aus Schweden zurückgekehrte 1:11,5-Traber Sciacallo OM (Roland Hülskath), während die startschnelle Jonalou diesmal mit dem oft genug gerade auf den ersten Metern phänomenalen Manfred Walter ihr Glück versucht.

Franzl-Debüt

Auf der Bahrenfelder Rennbahn war er schon oft genug aktiv, aber in der neuen Position des Lasbeker Gestütstrainers bislang noch nicht. Josef Franzl hat sich für seinen ersten Auftritt in den kaffeebraunen Farben eine überschaubare Aufgabe ausgesucht und startet im 8. Rennen Maxi Cup. Der Wallach zählte vor zwei Jahren zu den Hoffnungsträgern im damaligen Derbyjahrgang, scheiterte dann aber immer wieder an Galoppaden. In der vergangenen Saison reichte es zumindest wieder zu Platzierungen, in Bestform müsste Maxi Cup trotz halbjähriger Pause und Startplatz in der zweiten Reihe die von Unicorn Diamant (Kornelius Kluth) angeführte Gegnerschaft sicher nicht fürchten.

Viererwette mit vielen Optionen

Einige Sieganwärter hält das mit Dreier- und Viererwette gelaufene 6. Rennen parat. Vier Pferde haben einen Volltreffer im Formenspiegel, weitere empfehlen sich nach guten Platzierungen für einen vollen Erfolg. Die beeindruckendste Gesamtform bringt Kiss Me Bo (Kornelius Kluth) mit, die im August beim fünften Lebensstart erstmals nicht gewann, seit jenem fehlerhaften Auftritt allerdings nicht mehr am Ablauf war. Das erhöht die Aussichten der frischen Sieger Red Lover (Robbin Bot) oder Heres F Boko (Ronald de Beer), aber auch der in Bahrenfeld schon im Winnercircle aufgetauchte Paavo Nurmi (Roland Hülskath) wird seine Chance suchen. Aus der Gruppe der chancenreichen Außenseiter gefällt Drachenblut (Birgit Riese-Hagen) am besten, nachdem er als Jahresdebütant mit fünften Plätzen in Vorlauf und Finale zum Schwarzer Steward-Rennen eine gute Figur machte.

Zweimal die Amateure

Die Hobbyfahrer sind sowohl hinter dem Auto wie aus den Bändern im Einsatz. Während im 2. Rennen alles für die Neuauflage des bislang 1:1 stehenden Duells zwischen Payet (Hans-Jürgen von Holdt) und Nordic Jaycee (Mario Krismann) spricht, scheint die Abschlussprüfung etwas offener zu sein. Die beste Klasse vertreten im Zulagenband Wildcat Hanseatic (Hans-Jürgen von Holdt) und Miguel Greenwood (Cathrin Nimczyk), doch mit 20 Metern Vorgabe sind auch Pferde wie Opalis (Franz Klein) oder Minka Express (Tom Karten) nicht aus der Welt. Die nächste Veranstaltung in Bahrenfeld findet am 30. Mai (Himmelfahrt) u.a. mit den Standardrennen Walter Heitmann-Rennen I+II für 3- bzw. 4-jährige Pferde statt.