Iron Polly mit Birgit Riese-Hagen

Maximal 5.000 Euro dürfen die acht Teilnehmer am als 6. Rennen entschiedenen Walter Heitmann-Memorial in der noch jungen Laufbahn verdient haben. Trotzdem waren mit Ausnahme des Importfranzosen Flo’s Blues alle schon siegreich und kommen insgesamt auf 13 Volltreffer. Die in dieser Hinsicht beste Bilanz weisen mit jeweils drei Erfolgen, aber insgesamt komplett unterschiedlichen Formenspiegeln gleich drei Pferde auf: UBetterWin Diamant (Robbin Bot) hat die Karriere mit einem lupenreinen Hattrick begonnen und reist ungeschlagen an die Alster, wo sein erstes Examen auf einem Linkskurst ansteht. Einen identischen Start in die Laufbahn feierte im Herbst Velten Revenge (Thomas Panschow), doch ist der Gast aus den Niederlanden seitdem etwas aus der Spur geraten und beruft sich in der laufenden Saison lediglich auf zwei dritte Ränge als beste Empfehlungen. Überaus zuverlässig und stetig gesteigert agiert Lewandowski (Kornelius Kluth), der bei jedem seiner zehn Starts Geld verdiente und lediglich bei zwei vierten Plätzen nicht in der Dreierwette landete. Als Geheimtipps gelten der erst zweimal am Ablauf gewesene Iron Polly (Birgit Riese-Hagen), dessen jüngster Sieg Eindruck machte, und mit Jaguar Star (Josef Franzl) der einzige Vertreter des Derbyjahrgangs, der zwar aus der Pause kommt, sich zweijährig aber schon als Pferd mit überdurchschnittlichem Können präsentierte.

Erster Sieg?

Die diesmal in den Rennen vier bis neun ausgetragene V6-Wette mit einer Garantieauszahlung von 5.000 Euro wird mangels Empfehlungen der bereits gestarteten Pferde mutmaßlich mit dem Sieg eines Debütanten beginnen, wobei die Wahl zwischen Funny Valentine (Kornelius Kluth), Oscar L.A. (Josef Franzl) und Gralyne du Glanon (Kurt Roeges) nicht unbedingt leicht fällt. Im 5. Rennen für die beste Tagesklasse sieht es gut aus für den Großverdiener Venicio Pommereux (Henk Grift), der durch gute Formen empfohlen ist und es ohne Zulage verlockend günstig antrifft. Skyfall (Robbin Bot) oder Crizzly Bear (Kornelius Kluth) als mögliche Hauptgegner des Franzosen weisen zusammen nicht einmal die Hälfte seiner Gewinnsumme auf.

Jackpot leeren!

Zur Halbzeit der V6-Wette ist das 6. Rennen den Amateuren vorbehalten und als Rennen mit Viererwette mit 5.000 Euro Auszahlungsgarantie inklusive eines Jackpots von 1.870,78 Euro ausgestattet. Trotz seiner vergleichsweise niedriger Gewinnsumme hat die Prüfung im frischen Sieger und auf der Heimatbahn sowieso immer gut laufenden Nordic Jaycee (Mario Krismann) ihren Favoriten, zumal die nun zehn Mal in Folge (!) auf dem zweiten oder dritten Rang eingekommene Sayuri Mo (Andre Pögel) einfach nicht gewinnen kann und der laufstarke Little Danny es mit dem Startplatz in der zweiten Reihe nicht eben günstig antrifft.

Überfällige und SIegertypen

Bevor das Walter Heitmann-Memorial entschieden wird, könnte es für den immer besser werdenden Joeyboy (Heiner Christiansen) zum ersten Saisonerfolg reichen, was nach seiner guten Wiederqualifikation der während seines Dänemark-Aufenthaltes mehrfach siegreiche Ready Dream (Michael Larsen) ebenso verhindern will wie die laufstarken, aber immer ein wenig vom Rennverlauf abhängigen Drachenblut (Birgit Riese-Hagen) und Capten Jack H (Kornelius Kluth). Im Anschluss an das Hauptereignis fällt die Entscheidung in der V6-Wette, wenn auf der Sprintstrecke mit Fitforfun (Kornelius Kluth), Indy Flevo (Stefan Schoonhoven) und Maxi Cup (Josef Franzl) gleich drei frische Sieger aufeinandertreffen.Im nächsten Monat stehen in Bahrenfeld am Sonntag, 9. Juni und Sonnabend, 15. Juni zwei Rennveranstaltungen an.